Sonntag, 29. Januar 2017

Herzchen Becher-Kuchen [Valentinstag]

Alle Jahre wieder haben abertausende Menschen am 14.2. kleine Herzerl in den Augen. Das ist auch gut so, finde ich. Obwohl sich der Handel an dem Tag ein goldenes Näschen daran verdient, bin ich noch immer der Meinung, dass man seinen Lieblings-Menschen sehr wohl ein kleines Geschenk machen kann. 2 Wochen habe ich noch Zeit, verschiedene Valetinstags-Sweets auszuprobieren *g*

Wer meinen Blog schon ein bisschen länger verfolgt, wird sich jetzt wohl denken können, welche Überraschung ich für meine Leute vorbereiten könnte. Kuchen!! Genau!! Ihr seid spitze - ihr habt es doch tatsächlich erraten *g* Die Kuchen Herzchen werden jeder Naschkatze ein Lächeln ins Gesicht zaubern! Voriges Jahr waren diese Kuchen-im-Kuchen doch der Renner, der heuer auch auf meinem Kuchenteller seinen Platz gefunden hat...






Rezept Rosa Herzen (1 Kastenform)

6 Eier
150g Kristallzucker
250g Butter
150g Staubzucker
250g Dinkelmehl
2 Messerspitzen Lebensmittelfarbe Pink (zB Gel von Wilton)

Außerdem: 1 Herz Ausstechform, Durchmesser ca. 6 cm

Zubereitung

Eier trennen. Eiklar mit Kristallzucker zu Schnee schlagen. Danach Butter und Staubzucker schaumig rühren. Nach und nach Dotter hinzufügen. Einen Teil Eischnee zur Butter Masse hinzufügen. Mehl und restlichen Schnee unterheben. Jetzt 2 Messerspitzen Lebensmittelfarbe (pink) dazugeben. Ofen auf 180° Ober/Unterhitze vorheizen. Eingefärbte Masse in die eingefettete Kastenform geben und für 40 Minuten backen. Kuchen gut auskühlen lassen und danach in ca. 1,5 cm dicke Scheiben schneiden. Aus jeder Scheibe 1 Herz ausstechen.






Rezept heller Teig (Mengenangabe: Becher, 250g, ergibt ca 20 Stk)

1 Becher Soja Vanillejoghurt
1 Becher Zucker
3 Eier
1 Becher Dinkelmehl
1 Becher gem. Mandeln
1 Pkg. Backpulver
1 Pkg. Vanillezucker
1/2 Becher pflanzl. Öl

Backrohr auf 180° Grad vorheizen. Alle Zutaten miteinander gut vermengen. Den Teig ca. 0,5 cm hoch in die Kastenform geben. Rosa Herzen nacheinander wieder in die Form schlichten und restlichen Teig darüber gießen. Für 40 Minuten backen. Stäbchenprobe (am Rand) nicht vergessen!  Sollte kein Teig mehr am Stäbchen kleben bleiben, Kuchen aus dem Ofen nehmen und auskühlen lassen.






Voila, fertig ist der Valentinstagskuchen. Außenrum ist er schön fluffig und innen wartet das rosa Herz auf euch! Das "Innenleben" sollte immer eine festere Struktur haben, damit die äußere Kuchenmasse nicht vom Inneren aufgesogen wird.

Natürlich könnt' ihr auch das Rezept der Herzen ohne Farbe für den ganzen Kuchen nehmen. Ich wollte nur, dass man den Unterschied ein wenig rausschmeckt *g*

Ich wünsche euch noch schöne Tage und Gutes Gelingen!





Sonntag, 15. Januar 2017

Bananen Brownies [glutenfrei]

Winterzeit ist Eiszeit. Es ist wirklich kalt draußen und es liegt auch noch sehr viel Schnee bei uns im Flachland. Deshalb ist ein Linsen Süppchen oder ein deftiges Erdäpfel Gröstl ein gern gesehener Gast auf unserem Mittagstisch. Ist schnell gekocht und schmeckt einfach fabelhaft. Es wärmt so schön von innen. Wisst ihr, wer noch mein grauen Alltag erhellt? Schokolade. Wenn es auch noch glutenfreie Brownies sind, dann ist der Tag gerettet. Keine Sorge, für die, die nicht glutenfrei essen müssen/wollen, geht es auch anders.

Ein paar Haselnüsse und Mandeln als Topping daraufstreuen und schon schmeckt es schön crunchy. Unsere Beißerchen müssen ja auch ab und zu herausgefordert werden. Die Bananen in dem Brownie Teig machen alles schön saftig. Ihr habt mit den Brownie einen kleinen Allrounder. Außen "hart" wie eine Nußschale, innen schön weich. Perfekt!





Rezept (f. ca 20-25 Stück, 1 kleine Fettpfanne 23x19cm)


250g Kristallzucker
150g Margarine
1 Pkg. Vanillezucker
2 Eier Gr. M
2 Bananen
*
60g Kokosmehl
30g Reismehl
1/2 TL Guarkernmehl
(oder 90g Weizenmehl)
*
70g Backkakao (kein Instant)
2 TL Backpulver
120g Soja Joghurt (zB Alpro Go on; Quarkalternative)

Außerdem: 1 handvoll Nüsse/Mandeln



Zubereitung

Backofen auf 180° C vorheizen. Margarine schmelzen und mit Zucker und Vanillezucker schaumig rühren. Nacheinander Eier dazugeben. Bananen mit einer Gabel zerstampfen und unter die Masse rühren. Versch. Mehlsorten (inkl. Guarkernmehl), Backkakao, Backpulver in die Buttermasse einrühren und Bananenmus hinzugeben. Soja Joghurt dazurühren. Brownies ca. 30-35 Minuten backen.

Um die Brownies ein wenig aufzupeppen, könnt' ihr noch zerkleinerte Nüsse über den Teig streuen (kann man schon vor dem Backen machen)






Seht ihr wie schön saftig dieser kleine Kuchen ist?  So müssen richtige Brownies schmecken. Oben gibt es eine schöne, dünne Haut und beim Reinbeißen ist er so richtig saftig und schmeckt nach Schokolade! 

Wie immer habe ich Kokosmehl als Alternativmehl gewählt, weil es zu Süßspeisen einfach sehr gut passt. Bei meinen Bananenbrownies schmeckt man diesmal nichts von dem Kokosmehl raus. Ist also auch für Leute geeignet, die Kokos nicht so gerne haben. Ich denke da an meinen Sohnemann! Er schmeckt jede Kokosflocke raus *g*




Was gönnt ihr euch, wenn es draußen so eisig kalt ist? Deftige Süppchen oder doch lieber Salat? Ich brauche immer eine warme Mahlzeit am Tag. Damit kann ich den verdammten Winter schon eher ertragen!


Zieht euch warm an und bleibt gesund,





Sonntag, 8. Januar 2017

Chia Erdbeer Mango Pudding [vegan]

Willkommen im neuen Jahr! Ich hoffe, ihr habt die Feiertage / Ferien gut verbracht und könnt' jetzt mit voller Energie in die neue Woche starten. Am letzten Ferientag meinte es Frau Holle noch gut mit uns. Sie schickte gaaaanz viel Schnee herunter und Junior samt Mini Nachbarschaft hatte seine Freude damit. Ich nicht so wirklich, aber was solls. Den Kids gefällts! Und die Großen dürfen Schnee schaufeln...

Nach dem Schneeschaufeln musste ein gesundes Dessert her. Da kam mir der Chia Pudding in den Sinn und wurde gleich ausprobiert. Der wabbelige, aber doch crunchy Mango Chia Pudding passt perfekt ins neue Jahr. Zimtsterne und Vanillekipferl sind längst Geschichte und werden schön langsam wieder durch bunte (und gesunde !!!) Lebensmittel ersetzt.  Wobei... *hüstel* ganz ohne Zimt komme ich noch nicht aus *g*






Rezept (für ca. 4 Portionen)

60g Chia Samen
400ml Reisdrink
1 Pkg Vanillezucker
1 Prise Zimt
2 reife Mangos
150-200g Erdbeeren (TK)

Außerdem: Schokoflocken zum Garnieren



 


Zubereitung

Chia Samen mit dem Reisdrink, Zimt und Vanillezucker verrühren. Danach mindestens 3 Stunden in den Kühlschrank stellen. Mangos schälen und Fruchtfleisch vom Stein schneiden. Ein Drittel davon würfeln und kalt stellen. Erdbeeren auftauen und pürieren. Obst kalt stellen. 

Zuerst Mangopüree in 4 Gläser füllen, danach Chia Pudding aufs Mangopüree geben. Gläser kurz kalt stellen. Dann Erdbeerpüree auf den Chia Pudding geben und mit Mangowürfeln und Schokoflocken bestreuen. 







Das mit dem "Obst schichten" hat nicht so ganz funktioniert, wie ich es mir vorgestellt habe. Da ein bisschen schief, dort ein bisschen mehr Püree... egal. Da kann man doch schon mal ein Auge zudrücken, wenn es nicht allzu perfekt aussieht. Das gute daran ist, dass man dieses Dessert am Vortag schon zubereiten kann! Kann man also schön für Familien Feten vorbeiten.






Nach diesem Chia Pudding - das kann ich euch versprechen - seid ihr papp satt. Und nicht vergessen! Viel trinken! Chia Samen lieben Wasser *g* Da kann das Bäuchlein diese Samen besser verdauen.



Schönen Abend wünsche ich euch,





Freitag, 23. Dezember 2016

weihnachtlicher Schokokuchen [glutenfrei]

Morgen ist es endlich soweit! Das Christkind kommt. Juhuuuuu! Unser Sohnemann kann es schon gar nicht mehr erwarten :) Heute ging er nur ungern schlafen... er könnte das Christkind morgen verpassen! Am liebsten wäre es ihm gewesen, wenn er im Wohnzimmer am Sofa hätte schlafen dürfen. Da würde er sicher ganze Nacht seine Lauscher aufstellen und wahrscheinlich nicht zur Ruhe kommen.  Der Baum steht nämlich schon und wartet nur mehr auf seinen Christbaumschmuck. Traditionellerweise wird er immer von meinen 2 Männern geschmückt. Sie machen das wirklich ganz gut!

Letzten Dienstag habe ich auch noch einen leckeren Schokokuchen ohne Weizenmehl gemacht. Natürlich musste er ganz hübsch dekoriert werden. Weihnachten ist ja schließlich nicht alle Tage.




Rezept (f. 1 Springform ca. 20cm)

140g Margarine vegan
25g Backkakao
30g Kakao
1 Prise Zimt
220g Zucker
1 Pkg Vanillezucker
150g gem. Mandeln
50g Reismehl
1 Messerspitze Guarkernmehl
1 Dattel (kurz kochen und pürieren)

Außerdem: 
140g Cranberries, 90g Feinkristallzucker, 55ml Wasser und etwas Kristallzucker zum Wälzen

1 gekühlte Dose feste Kokosmilch (macht den Schütteltest... hört ihr nichts, habt ihr ganz viel Creme drin!), 2 EL Zucker


Zubereitung

Backofen auf 180° C Umluft vorheizen. Vegane Margarine schmelzen und Eier trennen. Danach Eiweiß zu Schnee schlagen. Alle Zutaten bis auf den Eischnee in die geschmolzene Margarine geben und verrühren. Den Eischnee unterheben bis der Teig gut vermengt ist. Masse in die eingefettete Springform geben und ca. 30-35 Minuten backen. Der Kuchen sollte sehr saftig, aber nicht flüssig sein. Kuchen auskühlen lassen. 

Topping
In der Zwischenzeit Wasser und Zucker aufkochen, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Cranberries in das Sirup tauchen und auf ein Backpapier legen. Etwas antrocknen lassen und danach im Feinkristallzucker wälzen.

Feste Kokosmilch mit dem Zucker gut verrühren und auf dem Kuchen verteilen. Danach gezuckerte Cranberries darauf verteilen.





Entdeckt habe ich das supereinfache Rezept bei Sarah von Das Knusperstübchen! Ich habe ein paar andere Mehlsorten hineingeschummelt, da ich nicht soviele gemahlene Mandeln Zuhause hatte. Wie ihr seht, ist er auch sehr schön und saftig geworden. Man muss nur erfinderisch sein *g*






Dieser Schokokuchen passt sicher auch ganz gut als sommerliches Dessert. Ein paar Erdbeeren oder Himbeeren als Garnitur darauf setzen und fertig ist die perfekte Picknick Nachspeise. Oh Mann, es ist noch nicht einmal das alte Jahr vorbei, schwärme ich schon vom Sommer. Was solls, ich bin eben kein Winter-Freund. Konnte mich noch nie für Minusgrade und Glatteis begeistern.






Aber in ein paar Stunden wird es ernst... Ich wünsche euch ein wunderschönes Weihnachtsfest, feiert mit euren Lieben diesen besonderen Tag und knabbert ordentlich Kekse!
  








Sonntag, 18. Dezember 2016

Unwiderstehliche Punschkrapferl [Advent Advent]

Nun, meine Lieben! Heute ist schon der 4. Advent und niemand hat es kommen sehen. Der Heilig Abend steht vor der Tür! Wie jedes Jahr denke ich mir: ach, das machst du morgen, oder Montag bestellst du dieses Geschenk einfach online. Nein, nein. Jetzt ist Schluß. Online Bestellungen, die morgen aufgegeben werden, werden es wohl nicht mehr unter den Christbaum schaffen. Aber wer rechnet damit, dass Weihnachten wieder so schnell kommt?




Jedes Jahr nehme ich mir vor, nicht so viel zu backen, weniger Geschenke zu kaufen, oder in der Arbeit einfach mehr Dinge vorzubereiten, damit ich gegen Jahresende nicht mehr soooo viel Streß habe. Aber wie immer kommt es anders und ich muss noch einiges erledigen. Da muss ich euch gleich gestehen: irgendwie gefällt es mir so. Alles duftet so schön nach Zimt und der Keksduft liegt in der Luft... herrlich! Ja, ich geb's zu. Ich bin ein Fan von Weihnachten!

Und deshalb habe ich heute - lt. meinem Mann unnötigerweise - saftige Punschkrapferl gebacken. Ich habe sie noch nie gebacken! Seid ihr Zuckerglasur Profis? Also ich nicht.  Für mich war es das 1. Mal und ich wäre am liebsten heulend davon gelaufen. Es ist ja noch kein Meister vom Himmel gefallen *g* Daher nenne ich sie einfach Freestyle Punschkrapferl.


Rezept (f. 12 Stück, ca. 3-4 cm Durchmesser)

Biskuit:
100g Zucker
4 Eier Gr. M
100g Dinkelmehl
30g Margarine

Füllung:
50g Marillenmarmelade
Reste v. Biskuit
30g Kochschokolade
4 EL Rum (38%)

Außerdem: Fertige Punschkrapferl Zuckerglasur 3 x 200g (zB Dr. Oetker)




Zubereitung

Zucker und Eier über Dunst sehr schaumig rühren, bis die Masse schön hell wird. Zerlassene Margarine zu der Eiermasse hinzugeben und das Dinkelmehl langsam unterheben. Masse auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech streichen und bei 175° C Umluft ca. 10-12 Minuten goldbraun backen.

Biskuit auskühlen lassen. Danach mit einem runden Ausstecher (ca. 3-4 cm Durchm.) 24 Kreise ausstehen. Kochschokolade über Wasserbad schmelzen. Den Rest vom Biskuit in einer Schüssel mit dem Rum, der Marmelade und der Schokolade vermengen. 

Einen Kreis in die Ausstechform wieder einsetzen (damit alles die gleiche Form bekommt), 1-2 TL der Füllung darauf verteilen und 2. Kreis darauf setzen. Alles leicht zusammendrücken und Krapfen auf ein Gitter legen. Zuckerglasur lt. Verpackung aufwärmen und Krapfen damit überziehen.







Vor allem sind sie so schön rosa. Der Rumgeschmack macht das Krapferl einfach unwiderstehlich! 


Mein Feind die Zuckerglasur

Das ist soooo eine Patzerei, das könnt' ihr euch nicht vorstellen. Das muss ich mir nochmal gut überlegen, ob ich diese hübschen Teilchen nächstes Jahr wieder mache. Aber ich wette, ihr habt das schon oft gemacht! Deshalb seid ihr auch sehr mutig, und probiert es auch mal mit dem Krapferl Rezept.





Nichts desto trotz schmecken sie genial und alles wird gut, wenn man reinbeißt.
Jetzt habe ich eine weitere "Keksdose" im Vorratsraum stehen. Mein Dosen-Turm wächst und wächst!





Für alle, die morgen arbeiten müssen

Eine gute Nachricht habe ich noch für euch: nur mehr 2 Montage in diesem Jahr! Juhuuuuu *g*

Ich wünsche euch noch einen schönen 4. Adventsonntag :)