Sonntag, 20. November 2016

Kürbis Brot mit viel Moo!

In meiner Küche gings mal wieder so richtig rund. Es wurde einiges aussortiert! Nein, nicht alte Küchengeräte :) Glutenhaltige Lebensmittel mussten leider mein Haus verlassen. Vieles konnte ich verschenken, aber einiges noch verkochen. Da ich noch soviel Weizenmehl und Kuhmilch von Mr. Sweet Zuhause hatte, habe ich mich entschieden, ein Brot für meine Männer zu backen.

Es wurde ein hübsches, oranges Kürbisbrot. Es duftete wie frisch vom Bäcker und seine Farbe war einfach wunderschön. Auch mein Opi hatte eine Riesenfreude mit dem Kürbisbrot. "Dirndl, gut hat's g'schmeckt", meinte er. Auch wenn ich es nicht mal wirklich essen konnte, war ich vom dem Brötle sehr begeistert!






Rezept (f. eine Kastenform)

800g Kürbis
80g Margarine
2 TL Meersalz
750g Dinkelmehl
1 Würfel Germ (42g)
100ml Milch
1 TL Rohrohrzucker
50g Kürbiskerne




Zubereitung

Kürbisschale und Kerne entfernen und den Kürbis würfelig schneiden. Danach Kürbisfleisch mit etwas Wasser ca. 15 Minuten weich kochen (Kürbis soll nur bedeckt sein). Abseihen und anschließend Kürbis fein pürieren. Margarine erwärmen und mit dem Salz unter das Kürbispüree rühren. Germ in der lauwarmen Milch zerbröseln, Zucker hinzugeben und ca. 5 Minuten gehen lassen. Germgemisch zum Mehl geben und leicht durchrühren. Danach den Kürbis-Margarine Mix sowie die Kürbiskerne dazugeben und alles zu einem festen Teig verkneten. An einem warmen Ort ca. 45 Minuten gehen lassen.


Teig in eine gut befettete und bemehlte Kastenform geben und nochmals 15 Minuten gehen lassen. Im vorgeheizten Ofen bei 200° C backen und nach 20 Minuten die Temperatur auf 150° C reduzieren und weitere 60 Minuten backen.






Das Brot bekam durch das saftige Kürbisfleisch eine schöne, orange Farbe. Außen knusprig und innen ganz flauschig weich. Ich muss ja gestehen, dass ich mir ein Eckerl runtergerissen habe und es ganz schnell in meinen Mund gestopft habe. Niemand hats gesehen und geschadet hats mir auch nicht. Wenn ich etwas backe, muss das Ergebnis auch vom Bäcker höchstpersönlich gekostet werden.





Ich habe das Kürbisbrot meinen Großeltern überlassen... sie hatten eine Riesenfreude damit! Meine Oma isst es am liebsten mit Butter und Honig. Bei der Jause durfte das Kürbisbrot natürlich auch nicht fehlen.

Auf diesem Wege möchte ich mich hier von der Kuhmilch-Welt wieder verabschieden - schön war's! Beim nächsten Mal wird es schon ein bisschen weihnachtlich hier auf meinem Blog. Schönen Abend und bleibt brav!





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